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Riester Rente

Wer seinen Lebensstandard im Alter halten will, kommt um die private Altersvorsorge nicht herum. Die Riester-Rente wird staatlich gefördert, in Form von Zulagen und Steuervorteilen.

Die Riester-Rente ist eine vom Staat durch Zulagen und Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten geförderte, privat finanzierte Rente. Bei Einführung wurde sie zunächst laut kritisiert. Inzwischen hat sich die Rentenversicherung zum Verkaufsschlager unter den Riester-Produkten entwickelt. Mehr als zwölf Millionen Bürger haben sich laut Bundesarbeitsministerium einen Riester-Vertrag zugelegt.


Die Zulagen zur Riester-Rente bekommt grundsätzlich jeder Arbeitnehmer, der Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Auch Beamte, Soldaten, Landwirte und Richter, Eltern während der Elternzeit sowie Bezieher von Arbeitslosen- und Krankengeld können riestern. Selbständige und Künstler bekommen nur dann Zuschüsse, wenn sie rentenpflichtversichert sind.

Familien profitieren in besonderem Maße von der Riester-Förderung.


Lukrativ wird die Riester-Rente durch die staatlichen Zulagen und Steuervorteile. Je nach Vertragslaufzeit, Einkommen und Zulagenhöhe erhöht sich die Rendite um drei bis fünf Prozent. Für Zinsen und Erträge müssen in der Ansparphase keine Steuern gezahlt werden. Wer als Anleger auf sichere Geldanlagen setzt, ist mit der Riester-Rente gut beraten.

Um die vollen Zulagen zu erhalten, muss der Sparer vier Prozent des sozialversicherungs-pflichtigen Vorjahreseinkommens einzahlen. Dafür gibt es pauschal 154 Euro im Jahr. Verheiratete erhalten den doppelten Betrag, auch wenn nur ein Ehepartner arbeitet. Beide Ehepartner müssen allerdings einen eigenen Vertrag abschließen. Für jedes Kind gibt es eine zusätzliche Zulage in Höhe von 185 Euro. Sie entfällt, sobald kein Anspruch auf Kindergeld mehr besteht.

Negativ an der Riester-Rente ist ihre eingeschränkte Flexibilität. Wenn der Versicherte weniger einzahlen will als ursprünglich vereinbart, wird es meist teuer. Nur Sparer, die den anfangs vereinbarten Beitrag bis zum Ende der Laufzeit durchhalten, riskieren keine Zusatzkosten.

Was Sie unbedingt beachten sollten:

  • Überlegen Sie vor Abschluss der Riester-Rente, ob Sie die Beiträge stets wie im Vertrag vereinbart zahlen können. Die Versicherer machen feste Rentenzusagen, aufgrund derer sie den Beitrag berechnen. Jede Änderung ist meist mit höheren Kosten verbunden.
  • Es gibt Verträge, bei denen die Abschlusskosten über die Laufzeit verteilt sind. Das reduziert Ihren Kostenanteil, falls Sie den Anbieter später wechseln. Sollten Sie den Beitrag reduzieren wollen, ist der Kostenanteil ebenfalls geringer.
  • Entscheiden Sie sich für die klassische Variante mit garantierter Verzinsung, die weitgehend konservativ angelegt wird. Sollten Sie Fondsprodukte vorziehen, entscheiden Sie sich lieber für einen Riester-Fondssparplan.

Welche Altervorsorge ist die Richtige? Eine schwerwiegende Entscheidung! Wir nehmen uns die Zeit, Sie ausführlich in einem persönlichen Gespräch zu beraten. Rufen Sie uns noch heute an und vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Oder fordern Sie online ein Angebot an.

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